Eigenverbrauch & Autarkie

Eigenverbrauch: Warum selbst genutzter Solarstrom am meisten bringt

Zwei Begriffe begegnen Ihnen bei Photovoltaik immer wieder: Eigenverbrauch und Autarkie. Hier erklären wir beide – und wie Sie mehr aus Ihrer Anlage herausholen.

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Eigenverbrauch und Autarkie – kurz erklärt

Eigenverbrauchsquote

Welcher Anteil des erzeugten Solarstroms wird im eigenen Haus genutzt?

Autarkiegrad

Welcher Anteil Ihres gesamten Strombedarfs wird durch die eigene Anlage gedeckt?

Beides hängt zusammen, ist aber nicht dasselbe. Eine sehr große Anlage erreicht einen hohen Autarkiegrad, speist aber viel ein. Eine kleine Anlage hat eine hohe Eigenverbrauchsquote, deckt aber weniger vom Bedarf. Ziel der Planung ist eine gute Balance für Ihren Haushalt.

Schematischer Tagesverlauf von Solarstrom und Verbrauch Mittags erzeugt die Anlage mehr Strom als der Haushalt braucht. Ein Teil wird direkt genutzt, der Überschuss lädt den Speicher oder geht ins Netz. Abends versorgt der Speicher das Haus. 00:00 06:00 12:00 18:00 24:00 Überschuss direkt genutzt aus Speicher
  • Solarerzeugung
  • Verbrauch im Haus
  • Direkt genutzt
  • Überschuss (Speicher oder Netz)
  • Abends aus dem Speicher
Schematische Darstellung eines sonnigen Tages, keine Messwerte.

So steigern Sie Ihren Eigenverbrauch

Verbraucher in die Sonnenstunden legen

Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine mit Startzeitvorwahl laufen am besten mittags. Das kostet nichts und bringt oft schon einiges.

Batteriespeicher

Der wirksamste Hebel für den Abend: Überschüsse vom Tag werden gespeichert und später genutzt.

Energiemanagement

Ein Energiemanagementsystem wie das FOX ESS HEMS koordiniert, wohin der Solarstrom fließt – damit möglichst viel davon im Haus bleibt.

Wärmepumpe & Warmwasser

Eine Wärmepumpe wandelt Solarstrom in Wärme um und hält so zusätzlich Energie im Haus. Mehr zur Wärmepumpe

Warum Eigenverbrauch wichtiger geworden ist

Früher lohnte sich Photovoltaik vor allem über die Einspeisevergütung. Heute ist die Vergütung für neue Anlagen deutlich niedriger als der Preis für Netzstrom. Zusätzlich gelten für neue Anlagen Regeln, die die Einspeisung in Zeiten mit sehr viel Solarstrom im Netz begrenzen können. Beides spricht dafür, möglichst viel des eigenen Stroms selbst zu nutzen.

Wie hoch Ihr Eigenverbrauch realistisch sein kann, hängt von Ihrem Tagesablauf ab. Im Beratungsgespräch schätzen wir ihn gemeinsam ab – ohne Schönrechnen.

Wie viel Ihres Stroms könnten Sie selbst erzeugen?

Wir kommen zu Ihnen, sehen uns Dach und Verbrauch an und rechnen ehrlich durch, was sich für Ihr Haus lohnt. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

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