Eigener Strom für die Heizung
Jede Kilowattstunde Solarstrom, die in die Wärmepumpe fließt, müssen Sie nicht aus dem Netz beziehen.
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe macht aus Strom Wärme für Heizung und Warmwasser. Kommt ein Teil dieses Stroms vom eigenen Dach, arbeiten Photovoltaik, Speicher und Heizung als ein System zusammen.
Eine Wärmepumpe nutzt Wärme, die bereits in der Umgebung vorhanden ist – in der Außenluft, im Erdreich oder im Grundwasser. Mit elektrischem Strom hebt sie diese Wärme auf die Temperatur, die Ihr Haus zum Heizen und für warmes Wasser braucht.
Der Clou: Aus einer Kilowattstunde Strom wird ein Mehrfaches an Wärme. Wie effizient das im Einzelfall gelingt, hängt vom Haus, von den Heizflächen und von der Art der Wärmepumpe ab.
Jede Kilowattstunde Solarstrom, die in die Wärmepumpe fließt, müssen Sie nicht aus dem Netz beziehen.
Warmwasser lässt sich gut in die Mittagsstunden legen – dann, wenn die Anlage am meisten Strom liefert.
Der Batteriespeicher hält Solarstrom vom Tag bereit, damit auch abends mehr eigener Strom im Haus bleibt.
Werden Anlage, Speicher und Wärmepumpe gemeinsam geplant, passen Größe und Energiemanagement von Anfang an zusammen.
Ehrlich gerechnet
Im Winter wird am meisten geheizt – und gerade dann liefert eine Photovoltaikanlage am wenigsten Strom. Die Wärmepumpe bezieht in diesen Monaten deshalb einen Teil ihres Stroms aus dem Netz. In der Übergangszeit und im Sommer, wenn vor allem Warmwasser gebraucht wird, kann der Solaranteil deutlich höher sein.
Wir versprechen Ihnen deshalb keine Heizung „nur mit Sonne“. Im Beratungstermin schauen wir uns an, wie viel Ihres Wärmebedarfs sich realistisch mit eigenem Strom decken lässt – und was das für Ihre Energiekosten bedeutet.
Auch in vielen Bestandsgebäuden kann eine Wärmepumpe sinnvoll sein. Diese Punkte prüfen wir gemeinsam vor Ort:
Wie viel Wärme braucht Ihr Haus über das Jahr? Davon hängt ab, wie groß die Wärmepumpe sein muss.
Je niedriger die nötige Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.
Wo findet die Außeneinheit Platz – mit ausreichendem Abstand zu Fenstern und Nachbarn?
Wie alt ist die bestehende Heizung, und wann steht ein Austausch an? Das bestimmt den passenden Zeitpunkt.
Für Wärmepumpen gibt es staatliche Förderprogramme; außerdem können für steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen reduzierte Netzentgelte gelten (§ 14a EnWG). Die Bedingungen ändern sich regelmäßig – den aktuellen Stand besprechen wir im Termin.
Ja, eine Wärmepumpe wird mit Strom betrieben – und dieser Strom kann zu einem Teil von Ihrem eigenen Dach kommen. Besonders gut klappt das in der Übergangszeit und im Sommer, etwa für Warmwasser. Im Winter, wenn am meisten geheizt wird, liefert die Photovoltaikanlage weniger; dann kommt ein Teil des Stroms aus dem Netz. Wie hoch Ihr Solaranteil sein kann, rechnen wir individuell.
Häufig ja. Entscheidend sind unter anderem der Wärmebedarf des Hauses, die Heizflächen (Heizkörper oder Fußbodenheizung) und die nötige Vorlauftemperatur. Ob und in welcher Form eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus passt, sehen wir uns im Termin vor Ort an.
Nein. Beides kann gemeinsam oder nacheinander umgesetzt werden. Planen wir die Photovoltaikanlage aber schon mit Blick auf eine spätere Wärmepumpe, lassen sich Anlagengröße, Speicher und Energiemanagement von Anfang an passend auslegen.
Im kostenlosen Termin vor Ort schauen wir uns Dach, Heizung und Verbrauch an und zeigen Ihnen, was für Ihr Haus sinnvoll ist.